JUSPO Reise

Einmal im Jahr packen wir unsere Rucksäcke und stürzen uns in ein Abenteuer, welches alle zwei Jahre sogar zwei Tage dauert. Die Reise ist immer ein Höhepunkt des Turnjahres und findet meistens im Herbst statt.

JUSPO Reise 2019

Dieses Jahr gab es wieder eine zweitägige JUSPO Reise, welche uns in die Innerschweiz führte. Am Samstag machten wir uns im Napfgebiet auf die Suche nach Gold. Wir lernten verschiedene Techniken, um Gold zu finden und waren schlussendlich alle erfolgreich und konnten ein wenig Gold mit nach Hause nehmen. Einige stürzten sich sogar so tief ins Wasser, dass auch die Gummistiefel nichts mehr nützten.

 

Übernachtet haben wir im Stroh, weit abgelegen vom nächsten Ort. Einzig ein Berggasthaus war in der Nähe, in dem wir uns Verpflegen konnten. Frisch gestärkten starteten wir am Sonntag in den Tag und machten uns auf zu den Alpakas, mit welchen wir einen schönen, ausgedehnten Spaziergang machten. Die Kinder konnten sich im Anschluss kaum von den Alpakas trennen.

6. Oktober 2018

In diesem Jahr  führte uns die JUSPO Reise zurück ins Mittelalter, wo uns ein spannender Workshop erwartet hat. 

16. - 17. September 2017

Eine halbe Stunde früher als ursprünglich geplant machten wir uns am Samstagmorgen auf den Weg in Richtung Walterzoo. Durch diesen enorm frühen Start in den Tag (es war schliesslich erst 8 Uhr morgens) und Dank sehr netter Eltern, kam es dazu, dass 3 Kinder erst nach einer kurzen «Taxifahrt» nach Kloten zu uns in den Bus einsteigen konnten. Im Gegensatz dazu, hat es einer unserer Leiter leider nicht mehr rechtzeitig aus dem Bett geschafft.  

In Gossau angekommen begann das grosse Leiden. Die Füsse und Schultern schmerzten, die Gruppe zog sich immer weiter auseinander, viele waren den Tränen nahe und standen kurz vor einem Zusammenbruch. Mit viel seelischer Unterstützung und einigen Tragehilfen überstanden dann aber alle den etwa 3 Kilometer langen Spaziergang vom Bahnhof in den Zoo. Nach einem kurzen Fotowettbewerb besuchten wir die Zirkusshow des Zoos, um anschliessend selbstständig das Zoogelände unsicher zu machen und die vielen süssen Tiere zu streicheln und zu füttern. Bevor dann das Nachtprogramm startete, erreichten auch unsere Nachzügler den Zoo.  

Pünktlich zur Schliessung des Zoos und dem Start des Nachtschwärmer Programmes begann es zu regnen. Dies hielt uns aber nicht davon ab einen Rundgang durch den Zoo zu machen, Totenkopfäffchen zu füttern und grosse und kleine Reptilien zu streicheln. Anschliessend gab es ein leckeres Chili con Carne im Tipi Zelt, bevor die zweite Runde durch den Zoo begann. Dieses Mal besuchten wir alle Tiere, welche in der Nacht unterwegs sind und welche man am Tag nicht zu Gesicht bekommt. Sehr müde kehrten wir dann zu unseren beiden Tipis zurück, wo wir noch eine leckere Früchteplatte als Dessert erhielten. Als dann endlich alle Kinder in ihrem Schlafsack eingepackt waren, ging die Nacht sehr schnell vorbei. Es wurde jedoch etwas kühl, als das Feuer in der Mitte des Zeltes ausging. Zum Glück hatten wir aber sehr nette Nachtwächter, welche immer wieder neues Feuer machten.  

Früh am nächsten Morgen wurden wir geweckt. Mehr oder weniger pünktlich erschienen wir dann beim Frühstücksbuffet, um anschliessend noch einige Blicke hinter die Kulissen zu werfen. Unter anderem besuchten wir die hauseigene Tierarztpraxis und die Küche der Raubtiere. So langsam ging unser Abenteuer im Zoo zu Ende und wir machten uns auf den Weg in den Säntispark, um die inzwischen doch etwas schmutzigen Kinder wieder sauber zu bekommen. Die zwei Stunden Badespass vergingen beim Wasserbahn rutschen extrem schnell und bald konnte man uns Leiter, je nach Gruppe mehr oder weniger verzweifelt, auf Kindersuche beobachten. Pünktlich waren alle Kinder umgezogen und bereit zum Aufbruch. Da jedoch noch Brille und Uhr vergessen gingen verzögerte sich der Abmarsch ein wenig. Schlussendlich sind dann alle wohl auf und ziemlich müde wieder in Winkel angekommen und konnten den Eltern übergeben werden.  

Zu beklagen haben wir jedoch den Verlust von zwei Badetüchern und einem Paar Socken… Es ist verblüffend, wie häufig manche Kinder aufs WC gehen müssen und wie permanent sie Fragen stellen können, welche kurz zuvor bereits beantwortet wurden. Auch ist es uns ein Wunder, wie man Brillen und Schlafsackhüllen vergessen kann… Einmal mehr haben wir festgestellt, dass mit unseren JUSPO Kindern nichts unmöglich ist. Aber auch wenn einige Kinder durchgehend Tomaten auf den Ohren hatten oder aus Prinzip schon gar nicht erst zuhören wollten, ging niemand verloren, was eigentlich sehr erstaunlich und/oder der Verdienst unserer sehr nervenstarken Leiter ist.  

Zum Schluss aber noch einige wirklich ernstgemeinte Tipps, um den Kindern und auch uns Leitern die nächste Reise etwas einfacher zu machen:         

 1. Wenn der Rucksack grösser ist als das Kind, dann ist er zu gross!          

2. Wenn der Rucksack schwerer ist als das Kind, dann ist er definitiv zu schwer! Wir waren schliesslich auch nur 2 Tage und nicht 2 Wochen unterwegs.        

 3. Wenn ein Kind keine Schnürsenkel binden kann, dann soll es Schuhe mit Klettverschlüssen tragen. (Hätten wir für jedes Mal Schuhe binden 5 Rappen verlangt, dann wären wir jetzt reich!)          

4.  Kontrolliert das Material der Kinder vor der Reise. Es gibt unangenehm nasse Füsse, wenn den Schuhen die Sohle abfällt…

10. September 2016

Zum ersten Mal verliessen wir bei einer JUSPO Reise die Landesgrenzen. Unser Ziel war das Sea Life Aquarium in Konstanz. Nach den offiziellen Besuchszeiten startete unsere sehr spannende Führung. Bis diese dann jedoch begann, vertrieben wir uns die Zeit in Neuhausen im Seil Park, wo viele hoch in den Bäumen über sich hinauswuchsen.